Bei meiner Geburt dachte noch niemand daran, mir die Musik mit in die Wiege zu legen. Doch schon in der frühesten Kindheit wurde offensichtlich, dass dies gar nicht nötig war, weil die Welt noch in Ordnung und frei von Techno und anderen Krankheiten gewesen ist. Wo sich die Gelegenheit bot, auf einer Bühne zu stehen, sagte ich nicht nein, obwohl es mir nicht immer Spaß machte.

Meine musikalische Grundausbildung bekam ich jedoch nicht an der Gitarre, sondern an der Trompete, da dies gesellschaftlich besser zu vertreten war, meine Eltern wollten ja keinen Rocker heranziehen. Dass dies nicht lange gut ging, konnte man sich denken. Nach etwa 10 Jahren voller Märsche, Polkas und Unterhaltungsmusik war das Maß voll und ich hing die Musik an den Nagel.

 Einige Jahre später merkte ich, dass es ohne Musik nicht ging. So fing ich noch einmal von vorne an aber dieses mal mit einem Instrument, das besser zu mir und meinem Musikgeschmack passte. Die Gitarre wurde seit dem zu einem ständigen Begleiter und aus einem Hobby wurde schnell eine Leidenschaft.   Anfangs spielte ich ab und zu mit Freunden auf Blues-Sessions und der Drang nach richtiger, eigener Musik wurde immer größer.

2002 kam ich dann zu den Orange Curtains. Wir waren damals vier Musiker, die ein gemeinsames Ziel verfolgten und neben diesem noch ein berufliches, wie auch ein Privatleben zuließen. Der Spaß steht seit dem bei allem, was wir tun,im Vordergrund und wahrscheinlich sind unsere Songs gerade deshalb so interessant und abwechslungsreich.

  Während meines Lebens begleiteten mich Bands wie Iron Maiden, AC DC und Metallica. Später kamen noch Blind Guardian, Dream Theater oder auch Gruppen wie Bon Jovi hinzu. Man kann also sagen:  der musikalische Einfluss reicht von Metal bis zu Rock/Pop. Für mich war und ist jedoch immer ein melodischer Gesang und eine gewisse Harmonie wichtig. Das versuche ich auch in meiner Musik umzusetzen.

 

Meinen Sound würde ich als weich bis rockig mit wenig Gain bezeichnen. Während ich bei Auftritten eine Ibanez SA260 einsetze bevorzuge ich sonst den Wechsel zwischen einer Ibanez Artist und einer Fender Strat. Über meinen Fender Twin gespielt ergibt es genau den Sound den ich gesucht habe. Durch unser umfangreiches Cover-Programm ist es erforderlich einige Effekte zuzugeben. Hiefür habe ich mit dem Boss GT8 ein Multieffekt-Board gefunden, dass den knurrigen und dennoch warmen Sound des Fenders nicht zu sehr beeinflusst und eine Vielzahl der verschiedensten Effekte bietet. Ich vertrete allerdings die Meinung: Weniger ist mehr!!

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass unsere Musik anderen Menschen soviel Freude bereitet wie uns selbst. Dies läst sich nur erreichen, wenn Ihr auf unsere Konzerte kommt und Euch selbst ein Bild von uns macht.

 

Bis dahin,

 

Tom